Windows 7 ist da

Seit dem 22.Oktober gibt es Windows 7 auch für den Privatanwender.

Nur knapp 20 Minuten braucht Windows 7 für die Installation mit zwei Neustarts. Und das Schöne an der Sache ist:bei der Installation muss man eigentlich nicht dabei sein. Einfach gewünschte Partition auswählen oder anlegen und den Rest macht das Setup von Windows 7 automatisch. Erst nach Abschluss der Installation sind wieder Anwender-Eingaben erforderlich.

Frisch installiert nimmt die 32Bit Version 7,5GB Speicherplatz ein. Nach dem ersten Start präsentiert sich der Desktop gut aufgeräumt, oben links befindet sich das Papierkorbicon und auf der Taskleiste sind nur drei Applikationen angelegt:Internet Explorer, Windows Media Player 12, und Windows Explorer.

Außerdem kann man Programmsymbole auf der Taskleiste mit der Maus so positionieren wie man möchte. Es lassen sich Programme per Drag & Drop vom Startmenu in die Taskleiste ziehen und per Mausklick wieder entfernen.

Eine Neuerung der Windows 7 Oberfläche sticht sofort ins Auge: offene Applikationen werden mit einem großen Icon in der Taskleiste angezeigt, also nicht mehr ein kleines Icon mit einem Teil des Applikationsnamens. Sind beispielsweise drei Instanzen des IE geöffnet, so wird nur ein Icon angezeigt. Fährt man mit der Maus drüber so werden die drei Fenster als Thumbnail über der Taskleiste eingeblendet.

Auch der Glas-Effekt der Vista Oberfläche bleibt bei Windows 7 erhalten, mit dem unterschied dass bei Windows 7 hier noch die Transparenz und die Farbe frei einstellbar sind.

Sogar das Wallpaper kann automatisch zu einem vom Benutzer festgelegten Zeitpunkt gewechselt werden.

Die Seitenleiste die man von Vista kennt gibt es bei Windows 7 nicht mehr, Gadgets werden jetzt direkt auf dem Desktop abgelegt. Bei Touchscrens die von Haus aus von Windows 7 unterstützt werden wird das Ablegen von Gadgets mit dem Finger vorgenommen.

Viele Neuerungen

Windows 7 hat erwartungsgemäß viele Neuerungen .

Dazu zählen die Unterstützung von Blu-Ray, damit kann der User nicht nur Blu-Ray Medien lesen sondern auch beschreiben. Ebenfalls neu ist DirectX 11.

Das "Device Stage" bietet den Usern genaue Infos über installierte Hardware und die Möglichkeit an die relevanten Aufgaben der jeweiligen Hardware zu gelangen. User die ihren Windows 7 PC daheim und bei der Arbeit nutzen brauchen nicht mehr jedes Mal manuell die Einstellungen für Drucker oder Netzwerk zu ändern .Nein der Rechner erkennt automatisch wo er sich befindet und stellt eine Verbindung her.

Windows 7 behandelt Bibliotheken als virtuelle Ordner und so werden sie auch berücksichtigt bei suchabfragen.

Problem Steps Recorder: ermöglicht dem User eine Bequeme Erstellung eines Problemberichts.

Applocker: hiermit kann der Administrator festlegen welch Software von Standard-Benutzern verwendet werden darf, allerdings gibt es mehr Optionen und feinere Abstufungen wie bei Vista.

Jugendschutz: wurde erweitert.

Readyboost: unterstützt nicht nur (wie in Vista) US- Laufwerke sondern auch SD-Karten und andere Flashspeicher sowie Speicherkarten mit über 4GB Speicher.

Sensoren: jetzt werden auch hardware-basierte Sensoren unterstützt z.B. Licht- oder GPS-Sensoren.

Benutzerkontosteuerung (UAC):wurde komplett überarbeitet und nervt den User viel weniger mit Bestätigungen der gewünschten Aktionen.

VHD-Unterstützung: mit dieser Funktion können (VHDS) virtuelle Festplatten gemountet und wie physikalische festplatten genutzt werden, auch das Booten ist möglich.

Windows Media Player: ist in der Version 12 dabei und beherrscht die DVD wiedergabe und unterstützt zahlreich moderne Codecs wie AAC u.s.w.

Windows Media Center: wurde auch ein wenig überarbeitet.

Windows Search: durchsucht nicht nur schneller den lokalen PC sondern auch angeschlossene Netzwerke.

Wartungscenter (Action-Center):ist der Nachfolger vom Sicherheitscenter von XP und Vista mit zusätzlichen Funktionen.

XP Mode: ist ein in Windows 7 integrierter Virtueller PC. Durch das virtuelle Windows XP wird eine 100-prozentige Kompatibilität zu alten XP-Anwendungen grantiert,wird aber nur mit Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate zum Download angeboten.

Fazit: Endlich ein gebührender Nachfolger für Windows XP.